„Chimos“ Saft: Energie und Gesundheit, jeden Tag!
Amita pflegt seit vielen Jahren die traditionelle Herstellung von Säften und Fruchtsaftgetränken aus erntefrischen Obstsorten.
Fruchtsäfte aus Hellas sind bei uns noch nicht sehr verbreitet und dies, obwohl
der deutsche pro – Kopf – Verbrauch an Fruchtsaft bei ca. 37 Litern pro Jahr liegt und wir damit Weltmeister sind!
Zeit Ihnen einige Früchte und die Amita Säfte näher zu bringen.
Amita verarbeitet vorwiegend regionaltypische Obstsorten, einige Saftsorten erfordern jedoch den Import von internationalen Früchten.
In lockerer Reihenfolge stellen wir Ihnen hier eine Auswahl an Geschichten zu den Amita Früchtchen vor.
Fangen wir mit einer der bekanntesten mediterranen Früchte, dem Granatapfel an:
Der Punica granatum auch Grenadine genannt stammt aus Asien und gehört zur Familie der Weiderichgewächse.
Göttervater Zeus, um eine gütliche Lösung des Problems bemüht, bestimmte, dass Persephone Hades verlassen dürfe, wenn sie in der Unterwelt nichts essen würde. Unmittelbar vor ihrer Rückkehr drückte der listige Gott Hades der Persephone sechs Kerne eines Granatapfels in den Mund, sie hatte somit in der Unterwelt gegessen. Zeus beendete den folgenden Konflikt mit einem Gottesurteil. Fortan musste Persephone ein Drittel des Jahres mit Hades in der Unterwelt verweilen, die restlichen 8 Monate durfte sie bei ihrer Mutter Demeter verbringen.
Auch ein weiteres Mal spielte der Punica granatum eine wichtige Rolle in der griechischen Mythologie. Den Streit der drei Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite, wer wohl die Schönste sei, beendete Paris der Trojaner, indem er Aphrodite einen Granatapfel reichte.
Ob das Urteil des Paris dem zwischengöttlichen Verhältnis der drei Schönheiten wirklich dienlich war, mag aus menschlicher Sicht bezweifelt werden.
Nun zur Himbeere: ihre Geschichte ist nicht ganz so spektakulär, doch ist auch diese Frucht seit dem Altertum bekannt. In Europa wurde die Sammelsteinfrucht im Mittelalter fast ausschließlich in Klöstern angebaut (und zu edlen Obstbränden ausgebaut :-). Verbreitung fand sie später als Deckpflanze auf Brachflächen. Anders als der Name vermuten lässt, ist die Himbeere gar keine Beere, aus botanischer Sicht gehört sie zur Gattung der Sammelsteinfrüchte, welche sich aus einzelnen Fruchtblättern bilden.
Der botanische Name der Orange ist Citrus Aurantium L., sie gehört zur Familie der Rautengewächse und stammt aus China. Vermutlich ist die Orange eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse. Der deutsche Name der Frucht leitet sich aus Apfel und Sine = chinesischer Apfel ab.
Das persische Wort für Orange „nareng“ bedeutet wörtlich „von Elefanten bevorzugt“ : - ) .
Kirschen lieben die Sonne, die Steinfrüchte des Amita Fruchtsaftes gedeihen in den Obstgärten der weiten Ebenen Griechenlands. Kirschbäume zählen zur Familie der Rosengewächse.
Essbare Kulturäpfel (Malus domestica) sind Früchte von Bäumen aus der Gattung der Kernobstgewächse, diese zählen wie Kirschbäume zur Familie der Rosengewächse.
Die Banane (Musa), auch Krummfrucht genannt, bekommt ihre Form nicht durch die Ausrichtung zum Sonnenlichteinfall. Sie gehört zu den Pflanzen, die im Rahmen des negativen Gravitropismus ihr Wachstum vorantreiben. Gravitrope Pflanzen sind in der Lage ihre Ausrichtung durch Wachstumskrümmung in eine bestimmte Richtung zur Erdbewegung zu bringen. Botanisch gehören Bananen zur Familie der Beerenfrüchte. In Europa werden überwiegend Dessertbananen (Musa paradisiaca sapientum) angeboten, weltweit gibt es mehr als 1.000 verschiedene Varianten und Züchtungen von Bananen.
Versuchen Sie einmal Ihren Kindern zu erklären, warum die Banane krumm ist – nicht einfach, aber das mit den „Beerenfrüchten“ nimmt uns der Nachwuchs vermutlich wirklich nicht ab.
Mit sehr herzlichen Grüßen
Peter Battenfeld-Feulgen und Ihr Proastio-Team
© Peter Battenfeld-Feulgen
Sämtliche Texte, Berichte, und Scripte, welche Eigenentwicklungen von uns sind oder von uns aufbereitet wurden, dürfen nicht ohne unser Einverständnis kopiert oder anderweitig genutzt werden.
Alle Rechte vorbehalten.
Quellennachweis
Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften 12.1.2002
RICHTLINIE 2001/112/EG DES RATES
vom 20. Dezember 2001
über Fruchtsäfte und bestimmte gleichartige Erzeugnisse für die menschliche Ernährung
Richtlinie 2010/33/EU der Kommission vom 21. Mai 2010 zur Berichtigung der spanischen Fassung der Richtlinie 2001/112/EG des Rates über Fruchtsäfte und bestimmte gleichartige Erzeugnisse für die menschliche Ernährung
Wikipedia (zum Thema Obstsorten und Herkunft)
Griechisches Landwirtschaftsministerium
Deutsches Ministerium für Landwirtschaft







Kommentar schreiben